Trend #3: Aging Society / Aging Internet Users

Der erste Teil des Titels ist uns inzwischen weitläufig bekannt. In den Medien wird es immer wieder als „Demografische Entwicklung“ gepredigt und soll uns einfach vor Augen führen, dass es immer mehr ältere Menschen und immer weniger jüngere Menschen in unserer Gesellschaft gibt (davon sind vor allem Industriestaaten betroffen; in Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Trend zu Mehrkinder-Familien ungebrochen und wird oft als Faktor für deren bleibende Verarmung angeführt).

In Europa bedeutet es vor allem: die Gesellschaft veraltet.

Wenn die Gesellschaft veraltet, wird Trend #2 (Dying Socialism – Sozialismus stirbt langsam aus) weiter verstärkt, denn immer mehr Menschen verlangen eine staatliche Versorgung in ihrer Pension. Diese staatliche Versorgung wird es wahrscheinlich in Zukunft weiterhin geben, aber auf einem sehr viel geringeren Niveau als bisher, da es an Einzahlern für die Sozialausgaben fehlt. Und Pensionisten gehören – auch wenn sie es nicht gerne hören – zu jener Menschengruppe, die die meiste Sozialhilfe (als Anteil im Sozialbudget) bekommen.

Pensionen sind eine Form von Sozialhilfe.

Obwohl diese Feststellung abwertend klingt, ist sie es nicht. Es sollte klar sein, dass JEDER, der Geld vom Staat erhält, eine Sozialhilfe (in welcher Form auch immer) bekommt und so das Haushaltsbudget des Staates belastet. Das gilt für Arbeitslose, Behinderte, Kindergeldempfänger – und eben auch Pensionisten – gleichermaßen. Das wäre nicht weiter schlimm, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass Politiker nicht unbedingt sorgsam mit den Staatseinnahmen umgehen. Was dazu führt, dass immer weniger Geld für Sozialausgaben zur Verfügung steht.

Wer also nicht schon mindestens 15 Jahre in Pension ist, wird sich noch um ein Zusatzeinkommen kümmern müssen!

 

Dass die Gesellschaft allgemein veraltet, bedeutet aber auch, dass die Internet-Benutzer immer älter werden. Daraus sind zwei Tendenzen klar erkennbar:

  1. Immer mehr Menschen, die sich im Internet über Produkte/Dienstleistungen informieren, gehören bereits zu den 50+.
  2. Die 50+ Generation macht sich mit dem Umgang des Internets vertraut und ist auf sozialen Plattformen/Chats bereits zahlreich vertreten

Diese Entwicklung bedeutet, dass ältere Menschen zukünftig (wieder) ihren Status als Ratgeber und Ansprechpartner zurückerobern können, denn jüngere Generationen nehmen sich für Recherchen/Informationssuchen bei weitem nicht so viel Zeit und sind daher oft nicht so voll umfänglich informiert. Sobald diese ältere Generation ihre eigenen Vorteile beginnt, gezielt auszuspielen, ergibt sich ein enormes Feld an neuen Einsatz- und neue Arbeitsmöglichkeiten, die von Affiliate Marketing bis zur Aufbereitung von Datenbanken reicht.

Dabei spielt ihnen der Einsatz eines Computers weitreichend in die Hände, denn die leidige Fahrt zum Arbeitsplatz, Mobbing von (jüngeren) Arbeitskollegen, Arbeitsziele, Hektik und Dauerdruck entfallen und sie können sich (fast) nach Belieben zu Hause in den eigenen vier Wänden, nach der eigenen Lern- und Arbeitsgeschwindigkeit entfalten.

Ich halte daher jene von Ex-Bundeskanzler Kern (in Österreich) initiierten Schritte, die ältere Arbeitslose in sozialen Vereinen und Organisationen unterzubringen (Stichwort „Aktion 20.000“) für wenig sinnvoll. Viel zukunftsorientierter wäre hingegen die gezielte Schulung von Langzeitarbeitlose der Generation 50+ im Umgang mit Internetmedien, die zu einem Arbeitsplatz führen würde. Leider sehe ich derzeit im bisherigen AMS-Schulungssystem (und auch in der Verwaltung) kaum eine Bewegung zu ZUM Arbeitsmarkt hinführt, womit das AMS zunehmend für die Langzeitarbeitslosigkeit dieser Generation selbst verantwortlich ist.

Wie sich durch den Wechsel in der Bundesregierung von Rot-Schwarz zu Türkis-Blau dieser Aspekt weiter auswirkt ist noch nicht abzuschätzen. Dass die „Aktion 20.000“ ersatzlos gestrichen wurde, wird wohl an der Situation der Betroffenen kurzfristig ebenfalls nichts ändern. Sinnvolle Programme müssen her und die sind derzeit nicht in Sicht. Bleibt jedem einzelnen nur übrig, sich selbst um die Zukunft zu kümmern. Möglichkeiten gäbe es im Internet bereits jetzt genug. Nicht zuletzt bei der Affiliate Power Community.

Für weiterführende Informationen zu Beschäftigungsmöglichkeiten kannst du dich hier informieren:

Bewirb dich bei der Power Success Challenge 2018!

Schöne Grüsse,

Dein

Michael Purner, MAS

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