Pensionslücke #3: Finanzprodukte sind als Vorsorge nicht geeignet!

Sparbuch, Bausparer, Versicherungen, Fonds…

…aber was sollten Sie für Ihre Pensionsvorsorge heranziehen? Ganz ehrlich? Gar nichts davon!

Finanzprodukte wurden kreiert, um Finanzinstitute reich zu machen!

Warum denken Sie wohl, sind ausgerechnet die reichsten Konzerne weltweit (bis auf ein paar Ausnahmen) Banken und Investmentfonds? Haben Sie sich noch nie gefragt, woher das Geld gekommen ist, als sich Josef Achermann, ehemaliger Chef der Deutschen Bank, einen zweistelligen Millionenbetrag (Basisgehalt + Boni) ausgezahlt hat? Oder wer das Geld berappen muss, wenn John Cyran, der aktuelle Chef der Deutschen Bank trotz Boni-Verzichts immer noch 3,8 Millionen Euro im Jahr überwiesen bekommt?

Die Banker-Gehälter sind doch nicht die Geld der Bank!

Das ist IHR Geld! Wenn Sie sich jetzt freuen, dass Sie nicht bei der Deutschen Bank sind, dann haben Sie noch nicht weiter gedacht. Denn das ist immer IHR Geld, egal bei welcher Bank Sie sind.

Was hat das mit der Pensionsvorsorge zu tun?

Ganz einfach: Geld, das die Bank ausgibt, ist Geld, das Ihnen für die Pensionsvorsorge fehlt. Das sind Zinsen, die Sie NICHT bekommen. Das sind Performances, die NICHT zu Ihrem Fondsvermögen hinzukommt. UND: die Kosten für die Betreibung Ihres Kontos laufen munter weiter.

Aber es kommt auch noch etwas anderes hinzu. Vor allem am Sparbuch, genauso wie auf Ihrem Gehaltskonto arbeiten die Zinsen und die Gebühren gegen Sie. Was meine ich damit? Nämlich, dass am Ende des Jahres von Ihrem Geld weniger übrig ist, als zu Beginn des Jahres. Ich sage an dieser Stelle nicht, dass Sie Ihr Sparbuch oder Ihr Konto auflösen sollen, denn es bedeutet, dass Sie viel mehr einlegen müssen, als Sie am Ende (also zu Pensionsantritt) herausnehmen können.

Als Pensionsvorsorge sind daher beide Produkte völlig ungeeignet!

Und die Lebensversicherung? Lassen Sie uns erst einmal sehen, was die Lebensversicherung für einen Sinn hat. Die Lebensversicherung soll Sie absichern für den Fall, dass Sie das Zieldatum (also dann, wenn die Lebensversicherung ausläuft) NICHT erleben sollten. In diesem Fall bezahlt das Versicherungsinstitut an Ihre Hinterbliebenen entweder den versicherten Betrag aus oder – wenn der einbezahlte Betrag die Versicherungsumme übersteigt – Sie bekommen den verzinsten einbezahlten Betrag. In beiden Fällen wird Ihnen das herzlich egal sein, weil Sie überleben diese Variante ohnehin nicht… 😉

Variante zwei: Sie erleben den Ablauf der Versicherung und bekommen dann den verzinsten einbezahlten Betrag zurück. Alles toll, werden Sie denken. Aber das ist es nicht. Denn: die Versicherung versichert für Sie ein Risiko. Und Risiko kostet Geld.

Das bedeutet, Sie bekommen von Ihrem einbezahlten Betrag nur einen Bruchteil zurück!

In vielen Fällen wird mit übertriebenen Zinsen gerechnet, die von einer Versicherung weder am Markt erzielt werden, noch von den Versicherungen an Ihre Kunden weitergegeben werden. Und Sie dürfen nicht vergessen, dass Sie bei einer Versicherung IMMER im Minus anfangen. Was meine ich damit? Ich rede von der Provision des Versicherungsmaklers (Versicherungsvertreters), die die Versicherung im Zuge des Vertragsabschlusses auf IHRE Kosten ausbezahlt. Ja, Sie haben richtig gehört. Die Versicherungsprovision des Maklers ist IHR Geld.

Wenn Sie also eine Lebensversicherung auf 10 Jahre abschließen, bezahlen Sie (je nach Versicherung) in den ersten 12 bis 24 Monaten nur die Provision des Maklers. Das heißt, dass Ihr „Sparkonto“ erst gefüllt wird, wenn die Provision des Maklers abgedeckt ist. Und dann geht auch noch nicht alles in das Sparkonto. Versicherungen müssen für die Beiträge Steuern bezahlen, es muss das Risiko abgedeckt werden (dh die Versicherung behält automatisch einen Anteil Ihres Geldes ein) und (manchmal) fallen versteckte Gebühren an, die ebenfalls zu Lasten Ihres Kontos gehen.

Bei den meisten Versicherungen bekommen Sie bei realistischer Zinsrechnung nach 15 Jahren maximal das zurück, was Sie eingezahlt haben!

Hervorragend. Damit stehen Sie in 15 Jahren genau da, wo Sie auch wären, wenn Sie das Geld ohne Versicherung gespart hätten. Ist das wirklich zielführend in Ihren Augen?

Und Investmentfonds? Tja, ich habe generell immer ein Problem damit, Geld jemanden anzuvertrauen, den ich nicht kenne, dessen Denkweise ich nicht verstehe und der (in den meisten Fällen) nicht in der Lage ist, den Leitindex (zB DAX) an der Börse zu schlagen. Zudem ist das Geld in den Investmentfonds sicher. Auch Investmentfonds können in Konkurs gehen und aufgelöst werden (siehe Meindl European Land in Österreich) und bisher hat es keinerlei Haftungen dafür gegeben. Tatsächlich ist es bisher nicht zweifelsfrei gelungen, einen Beweis vorzulegen, dass das Geld tatsächlich aufgrund der Marktlage „verschwunden“ ist.

Wollen Sie wirklich Ihr Geld in so eine Geldanlage stecken, bei der Sie nur „warten“ können, ohne jegliche Sicherheit was dabei herauskommt? Nichts für ungut. Wenn Sie übriges Geld haben – ich nenne es immer „Spielgeld“, weil es etwa so sicher ist, wie die Farbe SCHWARZ in einem Casino – dann können Sie es ruhig in einen Investmentfonds legen. Macht es Gewinne, dann gönne ich sie Ihnen. Wenn Sie Verluste machen, ist es aber wichtig, dass Sie auf dieses Geld nicht angewiesen sind.

Was also machen, um von der Pensionslücke nicht wie von einem Hammer erschlagen zu werden?

Gehen Sie mit den Trends!

Ich behaupte, dass JEDER sich ohne großen Aufwand € 500,- bis € 1.000,- dazuverdienen kann – egal ob Mann oder Frau und egal welches Alter. Es ist noch nie so einfach gewesen, zu Hause zu bleiben (oder auf Reise, im Schrebergarten oder wo auch immer) und sich nebenbei Geld dazu zu verdienen. Und Sie brauchen auch kein Genie sein, kein Technikfreak oder sonst irgendeine spezielle Gattung Mensch, um das zu machen.

Jetzt ist halt die Frage, welche Trends sind wichtig und welche davon können Sie nutzen?

 

Diese Frage gehe ich in meinen nächsten Blogs auf den Grund und zeige euch, was jeder machen kann, um rechtzeitig vorzusorgen.

Bei Fragen, Wünsche und Anregungen schreibt mit bitte unten in die Kommentare. Ich freue mich auf jeden Beitrag und kommentiere alle persönlich.

Schöne Grüße

Dein

Michael Purner

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